© Ben Böhm

MOBY DICK nach dem Roman von Herman Melville
Deutsch von Matthias Jendis
für die Bühne bearbeitet von Lars Georg Vogel

Es spielen: Heike Falkenberg, Vanessa Rottenburg und Urs Fabian Winiger

Regie und Ausstattung: Lars Georg Vogel
Regieassistenz: Sanja Halb
Dramaturgie: Valeska Graffé
Technische Leitung: Benjamin Laber

Dauer: 85 min
keine Pause

Videotrailer: Moby Dick


Pressestimmen

Berliner Zeitung
"In dieser spannenden und schönen Inszenierung [...] wird mit intensiver Kraft und genauer Fieberkurve gespielt, ob es um die blutrünstige Obsessionen des Kapitäns oder die zivilisationsmüden, eroberungsgeilen, religiösen Anwandlungen der Bordkameraden geht."
Irene Bazinger, 15.01.2016

zitty
"Ein sehenswerter Ritt durch die von Rachegedanken, Tollkühnheit, Niedertracht und auch Liebe durchtoste menschliche Seele."
Tom Mustroph, 18.02.2016


MOBY DICK

"Nennt mich Ismael", mit diesen Worten lässt Herman Melville seinen zivilisationsmüden Helden die Geschichte von MOBY DICK beginnen. Erzählt wird die Jagd auf den weißen Wal, an dem Kapitän Ahab Rache nehmen will für eine zurückliegende Schlacht gegen das Ungeheuer, bei der er ein Bein verlor.

Die apokalyptische Geschichte, Mitte des 19. Jahrhunderts geschrieben, enthielt detaillierte Beschreibungen des Walfangs und die damit einhergehende Industrie. Kaum jemand begriff damals, was Melville sagen wollte. Er selbst sagte: "Ich habe ein böses Buch geschrieben und fühle mich makellos wie ein Lamm.“ Der Erfolg stellte sich erst lange nach Melvilles Tod ein. Heute gilt der Autor in der amerikanischen Literaturgeschichte als einer der großen Erzähler.

Manche nennen MOBY DICK auch das Dritte Testament. Biblische Überlieferungen dienen als Folie, um den Kampf gegen die Natur und das Existentielle der handelnden Personen zu thematisieren. Die abenteuerliche Reise des Walfängers über die Ozeane ist eine nicht weniger aufregende Reise ins Innere der menschlichen Seele.