©Thorsten Wulff


SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt)
von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield

mit Michael BaderschneiderCyrill BerndtStefan LochauStefan Mehren
Regie: Andreas Schmidt
Bühne: Tom Presting
Kostüm: Polly Matthies

Spieldauer: 110 min, eine Pause


Shakespeares sämtliche Werke

Heute Abend werden alle Rekorde gebrochen. Auf der Bühne tickt eine Uhr. Der Zuschauer wird in den Lauf gegen die Zeit eingespannt: Vom 'Lear' zum 'Sommernachtstraum', von 'Romeo und Julia' zum 'Hamlet' und alles, was er sonst noch geschrieben hat: die gesammelten Werke William Shakespeares in neunzig Minuten!Der komödiantische und gewitzte Bühnenulk vom Gesamtwerk des größten aller Dramatiker ist nach jahrelangem Erfolg in England nun auch seit 20 Jahren in Berlin bei den Vaganten ein Renner.


Pressestimmen

"Eine rasante, überdrehte Slapstick-Comedy-Interaktiv-Performance mit Risiken (zweiter Theaterbesuch) und Nebenwirkungen (ausgerenkte Lachkiefer u.ä.) [...] Keine Frage. Das muß man sehen."
Berliner Morgenpost

"Dieser Shakes-Bär tanzt auf den Beinen von Cyrill Berndt, Christoph Jungmann und Stefan Lochau, die mit Verve, Ironie und Tempo durch den Aberwitz flitzen. Sie ersetzen genau 1834 Darsteller, die unter normalen Umständen für das Ganze nötig wären. (...) Auch ungeplugged sind 'Shakespeares sämtliche Werke' natürlich eine Liebeserklärung an's Theater. Ein einziges großes Lachen."
Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 01.11.1997

"Noch beim Schreiben der Kritik tönen Lachsalven aus dem Arbeitszimmer."
S. Nieder, Der Tagesspiegel, 01.11.1997

"Jede mögliche vorhandene Shakespeare-Verklemmung ringt sich mit einem tiefen Atemzug aus Bauch und Kopf, findet seinen verschlungenen Weg durch Lunge und Zwerchfell und gelangt schließlich in einem keuchenden Lachanfall ins Freie, so daß der von Shakespeares Tragödien, Komödien und Königsdramen gequälte Mensch am Ende geradezu kathartisch gereinigt und von allem Bildungsballast befreit das Theater verläßt. (...) Shakespeare für alle: für Hasser, für Liebhaber, und die, die es werden wollen."
R. Bruckmann, Zitty, 24/97

"Pointiertes Theater, in dem einfach alles stimmt - bis auf die Werktreue." Kultur News, 04/98