© Manuel Graubner

THE WHO AND THE WHAT
von Ayad Akhtar

Mit Natalie Mukherjee, Sabrina Amali, Björn Bonn, Jürgen Haug

Regie: Bettina Rehm
Ausstattung: Lars Georg Vogel
Regieassistenz: Alexander Schatte
Dramaturgie: Valeska Graffé
Technische Leitung: Benjamin Laber


Pressestimmen

"In Bettina Rehms entschlossen unaufgeregter und gekonnt reduzierter Inszenierung wird der Ball bewusst flach gehalten und kommt umso präziser ins Ziel - dorthin, wo die Gewissheiten aufhören und die Fragen anfangen. Unangestrengt wie treffend finden Stück wie Aufführung so zu einem hohen Lied auf die Freiheit der Gedanken - oder wie es Eli einmal fragt: "Soll denn gute Kunst nicht genau das bewirken?"
- Berliner Zeitung, 10.02.2018 -

"Die Wucht des erodierenden Zusammenhalts der Familie führt das Stück weit über das Thema Religion hinaus. Es geht um zutiefst Menschliches, um Liebe. Auch in schweren, unsicheren Zeiten. Sichtbar, geradezu nachfühlbar gemacht werden innere wie äußere Konflikte durch die vier beeindruckenden Schauspieler. Sie ziehen einen hinein in ihre Geschichte, die lange nachwirkt."
- Berliner Morgenpost, 10.02.2018 -

"In der Berliner Vaganten Bühne hat Bettina Rehm dieses vielschichtige Familiendrama transparent und mit leichter Hand inszeniert."
- Märkische Oderzeitung, 10.02.2018 -

"Die behutsame Dialogregie von Bettina Rehm arbeitet nun bei den Berliner Vaganten sowohl die locker-amüsanten Partien wie die konfliktgeladenen Dispute instinktsicher heraus."
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www.aufderbühne.de, 09.02.2018 -

The Who And The What

 

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanisch-amerikanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt an einem Buch über den Propheten. Sie geht darin der Frage nach, wie war er als Mensch, welche Leidenschaften trieben ihn um, und was für ein Bild hat sich der Islam von ihm gemacht. Das Thema ist konfliktträchtig, auch für die fiktive Schriftstellerin in Ayad Akhtars neuem Stück.
Afzael, ihr Vater und ein strenggläubiger Muslim, hat es in Amerika zu etwas gebracht, ihm gehören 30 Prozent aller Taxis der Stadt. Seine Frau ist gestorben, so gilt seine ganze Fürsorge seinen Töchtern. Er versucht sie zu verheiraten. Ohne Zarinas Wissen stellt er sogar eine Kontaktanzeige mit ihrem Profil ins Netz und prüft die möglichen Heiratskandidaten persönlich.
So lernt sie Eli kennen, einen jungen Konvertiten, der eine Brücke zu schlagen vermag zwischen ihrem modernen Lebensstil und ihrem traditionellen kulturellen Erbe. Alles geht gut, bis Zarinas Manuskript in die Hände ihres Vaters fällt.