Liebe Besucher,
das Jahr 2010 haben wir mit einer Premiere der besonderen Art eröffnet:
Der Tod eines Bienenzüchters nach dem Roman von Lars Gustafsson, eingerichtet für die Bühne und inszeniert von Martin Jürgens. Das war ein schöner Erfolg, der einhellig von Publikum wie Kritik gelobt wurde:
„Wie Martin Molitor das spielt, ist atemberaubend. Sensibel und souverän in jeder Nuance, in der Balance zwischen ungeduldigem Probenton und tiefstem Erschrecken, zwischen trotzig-flüchtiger Heiterkeit und staunendem Ernst. Die raffinierten Brüche der Figur und des Berichtes verschweißt der Schauspieler mit Leichtigkeit und Anmut, meidet jede Gefühligkeit und wahrt dabei hohe emotionale Spannung, oft im direkten Kontakt mit dem Publikum."
schrieb Christoph Funke im TAGESSPIEGEL.
Lars Gustafsson war zur Premiere angereist und hat es sich nicht nehmen lassen, in einer Sonderveranstaltung die Entstehung seines Romans zu erläutern und das Publikum seine Reaktion über die Vaganten-Produktion wissen zu lassen: er nannte sie „kongenial“.
Ebenfalls ein Stück Gegenwartsliteratur auf der Bühne ist Die Reise nach Bernward Verspers 68-er-Roman, eine Herausforderung für Theaterleute und Publikum gleichermaßen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Jugend- und Migrantenproblematik bringt nach KLASSENFEIND 2.0 und EHRENSACHE -in Bearbeitung und Regie von Folke Braband- jetzt Stefan Lochau das Stück underdogs.de auf die Bühne.
Vorlage hierzu ist der Film La journée de la jupe von Jean-Paul Lilienfeld. Es geht in dieser Uraufführung heftig zu, als die Lehrerin einer Berliner Problemschule eine gewalttätige Situation in den Griff bekommen will und plötzlich selbst eine Waffe in den Händen hält.
Die VAGANTEN wären nicht, was sie sind, wenn sie nicht neben den neuen Produktionen ihr Repertoire behalten würden.
Überzeugen Sie sich durch Ihren Besuch auf unserer website und mehr noch, durch den Besuch unseres Theaters.
Jens-Peter Behrend
- Direktion –
