Martin Jürgens
geb. 1944. - Nach Promotion und Habilitation (1980 mit einer kunstsoziologischen Untersuchung „Moderne und Mimesis“), arbeitete er als Hochschullehrer bis Ende 2000. Literarische und wissenschaftliche Publikationen gibt es seit 1967 - zuletzt zwei Essay-Sammlungen: „So. Über das Leben, die Kunst und den Tod“ und „Seine Kunst zu zögern. Elf Versuche über Robert Walser“. Die Veröffentlichung seiner theatertheoretischen Schriften ist in Vorbereitung.
Für das Theater hat Martin Jürgens seit 1981 gearbeitet, vor allem als Regisseur: bisher über 30 Inszenierungen, in den letzten Jahren u. a.: „Jakob von Gunten. Die hohe Schule der Demut“ (nach dem Roman von Robert Walser) und „Die geliebte Stimme“ von J. Cocteau in Münster und „Erklärt Pereira“ von A. Tabucchi, „Love Letters“ von A. R. Gurney, und „Welt im Spiegel“ von R. Gernhardt in Köln.
Neben literarischen Texten schreibt Martin Jürgens seit einigen Jahren Bearbeitungen von Romanen für die Bühne und für den Rundfunk, so „Lieben Sie Brahms“ von F. Sagan und jetzt „Der Tod eines Bienenzüchters“ von Lars Gustafsson.
Die Inszenierung von „Der Tod eines Bienenzüchters“ ist seine erste Arbeit für die Vaganten Bühne.
