BETTINA REHM

1963 in Kassel geboren, begann sie ihre Theaterlaufbahn mit dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Anschließend studierte sie an der Musikhochschule München Opern- und Theaterregie. Es folgten Regieassistenzen am Residenztheater München, Schauspielhaus Zürich, bei den Salzburger Festspielen und beim Hörfunk. Seit 1990 ist sie als freie Regisseurin an Theatern in ganz Deutschland und auch Österreich tätig.
Zahlreiche Engagements führten sie unter anderem nach Bregenz, Landshut, Linz, Coburg, Saarbrücken und Potsdam. In München unterrichtete sie von 2002 bis 2004 Schauspiel bei ‚actors in motion’.
Seit 2007 verbindet sie eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Theater in Hildesheim, für das sie in den vergangenen Jahren Ibsens "Hedda Gabler", Horvaths „Kasimir und Karoline“ (2011), Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ (2012), Brechts „Die Dreigroschenoper“ (2014) und zuletzt "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann (2015) inszenierte.

Daneben führte sie auch Regie am Schlossparktheater Berlin in Alistair Beatons „König der Herzen“ (2009), am Schlosstheater Celle in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“ (2011), am Volkstheater Rostock in Molières „Amphitryon“ und im Sommer 2014 am Theater Junge Generation Dresden in Elisabeth Shaws „Der kleine Angsthase“. Nach Lutz Hübners „Die Firma dankt“ (2012), "Das Muschelessen" von Birgit Vanderbeke (2013) und "Drei Mal Leben" von Yasmina Reza (2015) ist "Wir sind keine Barbaren!" von Philipp Löhle ihre vierte Inszenierung an der Vaganten Bühne.