Hélène Berr
– Pariser Tagebuch 1942–1944

Lesung mit Musikbegleitung

Termine

Zum Stück

Hélène Berrs Tagebuch gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen der Shoah in Frankreich. Noch im April 1942 beschreibt die junge jüdische Literaturstudentin Paris als Stadt der Lebensfreude, schildert erste Liebe und Unternehmungen mit Freunden. Im Februar 1944 endet ihr Tagebuch, kurz darauf wird sie verhaftet und nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie wenige Tage vor der Befreiung des Lagers mit 24 Jahren stirbt. Ihr Tagebuch ist ein bewegendes Dokument von höchster zeitgeschichtlicher und literarischer Qualität.
 

Besetzung

Es liest
Magdalene Artelt
Violine
Matthias Hummel