Scherben

von Arthur Miller

Eine Veranstaltung der Jüdischen Kulturtage
 in Kooperation mit rimon productions

Termine

Zum Stück

Schauplatz ist Brooklyn, 1938. Aus der Zeitung erfährt das jüdische Ehepaar Phillip und Sylvia Gellberg von den Novemberpogromen in Deutschland. Kurz darauf befällt Sylvia eine Lähmung der Beine, die scheinbar mit dem Schock dieser Nachricht zusammenhängt. Der behandelnde Arzt Harry Hyman taucht tief in Sylvias Psyche ein und die Konflikte, die sich offenbaren, sind komplexer als gedacht.

SCHERBEN aus dem Spätwerk von Arthur Miller setzt sich mit dem Trauma der jüdischen Bevölkerung in Übersee und der Judenverfolgung durch die Nazis in Europa auseinander. Der englische Originaltitel „Broken Glass“verweist auf die englische Übersetzung von Kristallnacht: The Night Of Broken Glass. Zum Zeitpunkt der Uraufführung von SCHERBEN 1994 in New York war Miller bereits 78 Jahre alt.

Miller, dem für sein Drama „Death of a Salesman“ bereits im jungen Alter von 33 Jahren der Pulitzer-Preis verliehen wurde, war selbst Kind einer jüdischen Familie. Seine klugen, zeit- und gesellschaftskritischen Dramen sind international berühmt. Seine Überzeugungen führten zu regelmäßigen Konfrontationen. So wurde ihm unter anderem der Pass für die Einreise zur Premiere seines Stücks „The Crucible“ (dt.: „Hexenjagd“) in Belgien verwehrt. Nicht zuletzt auch durch seine Ehe mit Marilyn Monroe war Miller eine mythenumwobene Person des öffentlichen Lebens.

Besetzung

Regie
Britta Shulamit Jakobi

Es spielen
Britta Shulamit Jakobi
Christine Rollar
Carlos Garcia Piedra
Hanno Dinger

Musik
sigur ros