Lehman Brothers

Aufstieg und Fall einer Dynastie

von Stefano Massini

Zur Zeit nicht im Programm

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Dauer: 2:30 h (eine Pause)

Zum Stück

Der größte Unternehmenscrash der US-Geschichte beginnt 1844 mit einer Reise von Bayern nach Alabama: Aus Rimpar in Bayern setzt Heyum Lehmann, Sohn eines jüdischen Viehhändlers, erstmals einen Fuß in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Seinen Namen lässt er, wie die Heimat, hinter sich. In der Neuen Welt wird er zu Henry Lehman, der ein kleines Stoffgeschäft in Montgomery eröffnet. Ihm folgen zwei seiner Brüder. Dies ist der Anfang eines atemberaubenden Aufstiegs über drei Generationen und 150 Jahre hinweg: Vom Tuchwarenhandel über die Gründung der eigenen Bank bis hin zum Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt.
Die Expansion des Familienunternehmens wirft zugleich Schlaglichter auf einschneidende Ereignisse der amerikanischen Geschichte. Der Sezessionskrieg, der Siegeszug von Eisenbahn und Automobilindustrie, die Große Depression, der Vietnamkrieg sowie der Beginn des Computerzeitalters – sie alle sind mit den Schachzügen und Entscheidungen des Lehman-Imperiums untrennbar verknüpft.
2008 bricht die Investmentbank „Lehman Brothers“ zusammen und läutet den Beginn einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ein, deren Folgen die Welt bis heute nicht verwunden hat.
Mit Spannung und klugem Witz erzählt Stefano Massini, einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker Italiens, von 150 Jahren Weltgeschichte und vom Mythos einer mächtigen Familie.

Premiere am 7. Januar 2020 | Aufführungsrechte: Per H. Lauke Verlag Hamburg | Deutsche Übersetzung: Gerda Poschmann-Reichenau

Besetzung

Henry Lehman u. a.  Urs Stämpfli
Emmanuel Lehman u. a.  Andreas Klopp
Mayer Lehman u. a.  Joachim Villegas
Babette Newgass u. a. Stella Schimmele
 

Regie & Ausstattung  Lars Georg Vogel
Video  Stella Schimmele

Lichtdesign Thomas Schick
Ton & Bühne Philipp Selisky
Regieassistenz & Abendspielleitung Alexander Schatte

Pressestimmen

„… eine über zweieinhalb Stunden mitnehmende, starke Inszenierung [...], die sehr anschaulich das berühmteste Verwandtschaftsverhältnis überhaupt ausleuchtet: von Geld und Gier.“
- Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann, 10.01.2020 Zur Kritik

„… drei ganz hervorragende und sehr körperlich agierende Schauspieler [...] Kein Finanzkrimi ist das, eher das Sittenbild einer Familie, so unterhaltsam wie einst „Dallas“ oder „Denver-Clan“, mit etwas weniger Intrigen zwar, aber deutlich fataleren Folgen.”
- Berliner Morgenpost, Katrin Pauly, 09.01.2020

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