© Lara Philine Lehnert
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WERK in progress

Werkstattinszenierung in Kooperation mit der Universität der Künste | Doppelabend: "Faulender Mond" & "Revolution"

 

Ein Theaterstück, so kennt man es, wird im stillen Kämmerlein geschrieben und dann fertig inszeniert auf die Bühne gesetzt. Muss es aber nicht! WERK IN PROGRESS, die Kooperation zwischen der Vagantenbühne und der Universität der Künste Berlin, legt das Augenmerk auf das Unabgeschlossene. Studierende des Szenischen Schreibens und des Schauspiels treffen auf erfahrene Regisseur*innen und präsentieren an einem Abend zwei Werkstattinszenierungen – fast fertig, aber eben nicht ganz.
 

FAULENDER MOND

Text Anaïs Clerc
Regie Fabian Gerhardt
Mit Lasse Boje Weber & Nina Stehlin

FAULENDER MOND beschäftigt sich auf poetische Weise mit klassistischen Strukturen und soziopolitischen Fragen. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Fleischerin, welche früher als Garderobiere in einem grossen Theater gearbeitet hat. Während Sie in einer Rückblende unter einer Flut von Pelzmänteln erstickt, fragt sich ihr ungeborenes Kind – Ist dieses Leben wirklich noch lebenswert? Fleischerkollegin A. hat ihre eigenen Ansichten – Für jedes Tierchen ein Pläsierchen. Und der Mond schaut zu.

 

REVOLUTION

Text Anton Dudda
Regie Salome Dastmalchi
Mit Alina M'Baye, Constantin von der Decken, Thu Trang Dong, Sofia Iordanskaya & Alois Mai

REVOLUTION fragt nach dem Widerstand und geht auf Spurensuche im gezähmten Berlin. Fünf Menschen irren durch die Straßen. Manche versuchen für Ordnung zu sorgen, andere sind auf der Suche nach dem Chaos, manche wollen vielleicht auch einfach nur ins Theater. Und dann ist zu allem Überfluss auch noch Straßenfest.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde des Studiengangs Schauspiel der UdK Berlin

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