Michael Kohlhaas

von Heinrich von Kleist

Bühnenfassung von Lars Georg Vogel

Termine

  • Montag, 6. April, 20 Uhr
    (Abgesagt )
  • Mittwoch, 8. April, 20 Uhr
    (Abgesagt )
  • Mittwoch, 13. Mai, 20 Uhr
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  • Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr
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Wie weit darf ein Mensch gehen, um sich Gerechtigkeit zu verschaffen? Kohlhaas, ein angesehener Rosshändler, endet als brandschatzender Mörder, weil ihm Ungerechtigkeit widerfahren ist. Als Pfand für einen Passierschein lässt er zwei seiner Pferde an der Burg des Junkers Wenzel von Tronka zurück. Die Tiere werden bis zu Kohlhaas' Rückkehr bei harter Feldarbeit zugrunde gerichtet und sind somit für den Rosshändler wertlos geworden. Bei dem Versuch, sich durch eine Klage Recht zu verschaffen, stößt Kohlhaas auf juristische Willkür, Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft. Dem begegnet er mit der für ihn einzig logischen Konsequenz: unerbittlicher Selbstjustiz.

Kleists Machtkonstellationen aus Adel und Fürsten auf der einen und rebellierendem Volk auf der anderen Seite werden zum feinnervigen Ränkespiel widerstreitender Kräfte. In einem rasanten Spiel lotet die mit vier Darstellerinnen besetzte Bühnenadaption der Vaganten Bühne die Grenzen individuellen Rechtsgefühls aus.

Besetzung

Michael Kohlhaas  Natalie Mukherjee
Schlossvoigt u. a.  Magdalene Artelt
Wenzel von Tronka u. a.  Stella Denis
Herse u. a.  Senita Huskić

Regie & Ausstattung  Lars Georg Vogel
Regieassistenz Cosima Krupskin
Technische Leitung Benjamin Laber
Dramaturgie Valeska Graffé

Pressestimmen

„Man klebt jeder der vier Schauspielerinnen an den Lippen oder verliert sich in ihren schönen, fast ungeschminkten Gesichtern, die ganz pur alle Facetten dieser Novelle von Willkür, Moral und Selbstjustiz widerspiegeln. Eine im besten Sinne schlichte, aber intensive Inszenierung, die plötzlich erschreckend zeitgemäß ist.”
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rbb-Inforadio, 07.09.2018

„Das intensive Spiel der Schauspielerinnen entwickelt eine echte Sogwirkung, zieht einen schnell hinein ins ungeheure Geschehen. (…) Eine packende Inszenierung, die Denkanstöße gibt und noch lange nachhallt."
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Berliner Morgenpost, 09.09.2018

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Wir stellen den Spielbetrieb ein

Liebes Publikum,

aufgrund der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin des Berliner Senats vom 14. März 2020 § 2 (3) dürfen Theater bis 19. April 2020 nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Deshalb werden alle Vorstellungen der Vaganten Bühne bis zum 19. April 2020 abgesagt.

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