VAGANTEN X LITERATURHAUS

Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin

Termine

Es liegt LiBe in der Luft! Das Literaturhaus Berlin verlässt seine gewohnten Räumlichkeiten in der Fasanenstraße für eineinhalb Jahre und begibt sich auf eine Reise durch die ganze Stadt – mit der Vagantenbühne als heimatlichem Hafen. Ab September 2024 dürfen wir daher das Literaturhaus-Team mit einigen spannenden Abenden – und vielleicht auch Vor- oder Nachmittagen – bei uns begrüßen!  Die Programmatik des Literaturhauses dreht sich rund um den Text als Kunstform, als Möglichkeitsraum, als Verbindungsstück zwischen Autor*innen, Leser*innen, Themen und Diskursen. Als Theater, das zeitgenössische Autor*innen und ihre Perspektiven in den Mittelpunkt rückt, freuen wir uns also ganz besonders auf diese neue Zusammenarbeit und alles, was daraus entstehen kann. Etwa einmal im Monat erwarten Sie Lesungen, Podiumsdiskussionen, Filmabende und viele weitere Veranstaltungen, die das reguläre Programm der Vagantenbühne um neue Formate ergänzen. Sowohl für Theaterfanatiker*innen als auch Literaturbegeisterte eine tolle Möglichkeit zum Austausch und zum Blick über den Tellerrand!

Freuen Sie sich mit uns zusammen auf diese Kooperation mit neuen Ideen, regem Austausch – und natürlich ganz viel LiBe!

Tickets sind ausschließlich über das Literaturhaus Berlin erhältlich:
Online unter li-be.de.
 

Buchpremiere Elias Hirschl »Schleifen«

Der Autor im Gespräch mit Miriam Zeh, am 09.02.2025

Was kann gesagt werden und was nicht? Wie lassen sich Gegenwart und Vergangenheit mit Sprache fassen? Worüber kann man sprechen und worüber muss man – weil die Sprache an ihre Grenzen gekommen ist – schweigen?

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Krankheitssymptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen gemeinsam nach der perfekten Sprache.

»Schleifen« erzählt von nicht weniger, als von der Macht und dem Einfluss von Sprache auf unser Leben, über das, was wir sagen können und das, was wir erfinden müssen.

Über Fakt und Fiktion, Sprechen und Schweigen unterhält sich der Autor Elias Hirschl mit der Journalistin Miriam Zeh.

Elias Hirschl »Schleifen«, Zsolnay 2026


Vergangene Veranstaltungen