© Manuel Graubner

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MICHAEL KOHLHAAS von Heinrich von Kleist
Bühnenfassung: Lars Georg Vogel

mit Kristin Becker, Stella Denis, Senita Huskić, Natalie Mukherjee

Regie & Ausstattung: Lars Georg Vogel
Regieassistenz: Cosima Krupskin
Technische Leitung: Benjamin Laber
Dramaturgie: Valeska Graffé



Trailer

Michael Kohlhaas

Wie weit darf ein Mensch gehen, um sich Gerechtigkeit zu verschaffen? Kohlhaas, ein angesehener Rosshändler, endet als brandschatzender Mörder, weil ihm Ungerechtigkeit widerfahren ist. Als Pfand für einen Passierschein lässt er zwei seiner Pferde an der Burg des Junkers Wenzel von Tronka zurück. Die Tiere werden bis zu Kohlhaas' Rückkehr bei harter Feldarbeit zugrunde gerichtet und sind somit für den Rosshändler wertlos geworden. Bei dem Versuch, sich durch eine Klage Recht zu verschaffen, stößt Kohlhaas auf juristische Willkür, Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft. Dem begegnet er mit der für ihn einzig logischen Konsequenz: unerbittlicher Selbstjustiz.

Kleists Machtkonstellationen aus Adel und Fürsten auf der einen und rebellierendem Volk auf der anderen Seite werden zum feinnervigen Ränkespiel widerstreitender Kräfte. In einem rasanten Spiel lotet die mit vier Darstellerinnen besetzte Bühnenadaption der Vaganten Bühne die Grenzen individuellen Rechtsgefühls aus. 

Premiere am 6. September 2018 um 20 Uhr


Pressestimmen


„Man klebt jeder der vier Schauspielerinnen an den Lippen oder verliert sich in ihren schönen, fast ungeschminkten Gesichtern, die ganz pur alle Facetten dieser Novelle von Willkür, Moral und Selbstjustiz widerspiegeln. Eine im besten Sinne schlichte, aber intensive Inszenierung, die plötzlich erschreckend zeitgemäß ist.” -
rbb-Inforadio, 07.09.2018

„Das intensive Spiel der Schauspielerinnen entwickelt eine echte Sogwirkung, zieht einen schnell hinein ins ungeheure Geschehen. (…) Eine packende Inszenierung, die Denkanstöße gibt und noch lange nachhallt." - Berliner Morgenpost, 09.09.2018

 „… wie die vier jungen Schauspielerinnen den Abend mit dramatischer Intensität und kraftvollem Ernst tragen, ist so zwingend wie schön.” - Märkische Oderzeitung, 08.09.2018

 „Regisseur Lars Georg Vogel unternimmt es bei den Berliner Vaganten, aus dem Prosatext von Kleists Novelle eine szenische Umsetzung zu destillieren, und er hat für dieses Experiment eine glückliche Hand. Geschickt mischt er kurzgefasste Situationsangaben mit wörtlichen Dialogen und stilisierten Kulminationspunkten.” - Berliner Kulturnotizen, 07.09.2018

 

 

 

 

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