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Montagslesung: Adolf Heilborn

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Montagslesung

- Literarische Streifzüge durch Berlin mit Reinhard Scheunemann -

 

Adolf Heilborn: „Die Reise nach Berlin”
Adolf Heilborn (1873–1941) war ein Berliner Arzt, Schriftsteller und Übersetzer. Adolf Heilborn wurde in der Potsdamer Straße in Berlin geboren. Er besuchte das Köllnische Gymnasium in Berlin und studierte von 1893 bis 1897 Medizin und Naturwissenschaften. Heilborn war mit Käthe Kollwitz und Heinrich Zille befreundet. 
Gemäß Runderlass vom 26. November 1935 des Reichsministers des Innern galt Adolf Heilborn nach der nationalsozialistischen Terminologie als „Mischling ersten Grades“ (Personen mit zwei jüdischen Großelternteilen, auch „Halbjuden“ genannt).
Er starb am 16. Oktober 1941 im Sankt Gertrauden Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf. Der Sterbeurkunde ist als Todesursache nicht zu entnehmen, dass er freiwillig aus dem Leben schied. Im Gedenkbuch ist als Todesursache allerdings der Freitod angegeben.
Seine letzte Ruhestätte fand Heilborn auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Stahnsdorf.