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Montagslesung

- Literarische Streifzüge durch Berlin mit Reinhard Scheunemann -

Ludwig Tieck
„Die männliche Mutter”

Johann Ludwig Tieck (1773–1853), bekannt als Ludwig Tieck, war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Schriftsteller der Romantik.
Mit seinen Novellen wurde Tieck zum Vorbild für diese Gattung. Bekanntheit erlangte er außerdem durch seine Shakespeare-Übersetzungen, die er gemeinsam mit August Wilhelm Schlegel verfasste. In Berlin verkehrte Tieck im literarisch bedeutsamen Salon von Henriette Herz, Rahel Levin und Dorothea Veit. Hier machte er auch die Bekanntschaft von August Wilhelm und Friedrich Schlegel.
1842 zieht Tieck auf Einladung Friedrich Wilhelms IV. nach Berlin. Er soll im Auftrag des Königs Musteraufführungen auf die Bühne des Potsdamer Neuen Palais bringen. Ludwig Tieck stirbt am 28. April 1853 in Berlin.