Spreeperlen

Eine Berlin-Revue

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SPREEPERLEN
Eine Berlin-Revue

mit Stella Denis, Anja Dreischmeier, Robert Huschenbett, Natalie Mukherjee, Hanno Siepmann, Julian Trostorf

Konzeption: Bettina Rehm & Lars Georg Vogel
Regie: Bettina Rehm
Ausstattung: Julia Hattstein
Musikalische Leitung: Hanno Siepmann
Regieassistenz: Alexander Schatte
Technische Leitung: Benjamin Laber

Dauer: ca. 2 Stunden (eine Pause)


Trailer

Spreeperlen. Eine Berlin-Revue

Mit Musik von

ABBA • PETER FOX • HILDEGARD KNEF • NINA HAGEN • GUNDERMANN • PAUL KUHN • FRANZ SCHUBERT • SILLY • QUEEN • DIE FEISTEN • WISE GUYS • FRANZ LEHÁR • U.V.M.

Zum Stück

Es ist eine laue Sommernacht an der Spree. Der Wirt einer Strandbar will gerade schließen. Aber dann trudeln noch einige Nachzügler ein – Menschen, die einander völlig fremd sind und doch etwas gemeinsam haben: Sie sind Gestrandete in einer Stadt, die zwar alles verspricht und jedem offensteht, in der jedoch am Ende des Tages jeder mit seinen Ängsten und Sorgen alleine bleibt. Die Nacht ist noch jung. Kurzerhand wird die Bar wieder geöffnet.

Mit den „Spreeperlen“ feiert bei den Vaganten eine eigens aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums des Theaters konzipierte Revue ihre Premiere. Unter der Regie von Bettina Rehm und der musikalischen Leitung von Hanno Siepmann fügen sich die unterschiedlichsten Klänge zu einer schillernden Momentaufnahme eines schrägen Abends in Berlin zusammen.

Anhand von Start-up-Unternehmern, sitzen gelassenen Bräuten, BVG-Mitarbeitern, gescheiterten Künstlern und Wohnungslosen fächert die Revue einen bunten Bogen an individuellen Schicksalen auf, ein Panoptikum der Berliner Gesellschaft. Gegensätze von Ost und West, von Erfolg und Ernüchterung, Liebe und Enttäuschung, großstädtischer Einsamkeit und ziellosem Heimweh bilden den roten Faden der Revue. Und wie Perlen an einem Faden reihen sich auch die musikalischen Nummern aneinander – im Wechsel von leiser Melancholie und gewitztem Scharfsinn.

Über Bier, Erdnussschüsseln und die Musik hinweg lernen sich die sechs Strandbarbesucher besser kennen: Statt Schokolade wollen sie lieber einen Mann, haben den Farbfilm vergessen und wissen, dass es kein Bier auf Hawaii gibt. Vor allem aber stellen sie fest, dass sie ein Leben führen, das ihnen von äußeren Umständen aufgezwungen wird – sei es von ihren Familien, ihren Jobs oder schlichtweg der gesellschaftlichen Norm. Gerade was die Wahl ihrer Beziehungen und Partnerschaften betrifft, sind sie weniger frei, als sie es sich wünschen. An diesem Abend an der Spree beginnen sie zaghaft, sich zu öffnen und enthüllen, was in ihnen schlummert.


Pressestimmen

„Wie dieser sechsköpfige Chor immer neue musikalische Arrangements mit größter Selbstverständlichkeit und in bester Klangqualität auf die Bühne stellt, ist ein Gewinn gleichermaßen für Auge und Ohr.”
-
Horst Rödiger, Berliner Kulturnotizen, 25.04.2019

„Mit der Premiere von „Spreeperlen“ gelingt in der Regie von Bettina Rehm ein unterhaltsamer, musikalischer Abend. [...] Die Strandbar mit Silberflitter, Plastikpalme und Sonnenschirm wirkt so provisorisch wie viele Tränken für gestresste Großstädter. Und doch ist sie an diesem Abend ein sicherer Hafen für die Fremden, aus denen Lied für Lied eine eingeschworene Gemeinschaft wird. Auch, wenn es Gräben zwischen Ost und West, Union Berlin- und Hertha BSC-Fans sowie zwischen arm und reich zu überwinden gilt.”
- Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 25.04.2019, zur Kritik


Ticketinformation

Preise
Tickets zu 25,- € (ermäßigt 16,- €, für Schüler*innen im Klassenverband 10,- €)