Die Welt von Heute und Gestern

Ansichten Europas

Schauspiel nach Stefan Zweig

Termine

Was sehen wir, wenn wir uns Europa anschauen? Die Antwort geht uns alle an, ob wir wollen oder nicht. 

Zum Stück

Europa stand schon für vieles im Laufe seiner Geschichte. Die Wiege der Demokratie, Kolonialismus, das Christentum, Aufklärung, Industrialisierung, Kriege. Heute ist es vor allem die Europäische Union, der Versuch einer abgegrenzten, grenzenlosen Gemeinschaft, für die der Kontinent steht. 

Lars Georg Vogel befragt ausgehend von Stefan Zweigs “Die Welt von Gestern” die europäische Idee und Identität. Was bedeutet uns Europa in Zeiten, in denen unsere Gesellschaften nach Rechts rücken? Welche historischen Kontinuitäten lassen sich anhand der vergangenen Jahre nachzeichnen? 

Neben Stefan Zweigs Texten werden auch andere Stimmen zu Wort kommen. Auf humorvolle Weise, aber auch mit klarer Haltung versucht der Abend Antworten auf die Frage zu finden: Quo vadis Europa? 

Besetzung

Mit: Victoria Findlay, Urs Stämpfli
Die kosmische Schöpfung: Alexander Schatte

Regie Lars Georg Vogel
Bühne und Kostüme Clara Wanke
Sounddesign Fyn Robin Grajetzky
Mitarbeit Video Marion Tuor
Dramaturgie Daniela Guse
Regieassistenz Alexander Schatte
Regiehospitanz Veronika An Kenzler
Licht Janis Willhausen, Frederik Wohlfarth

Dauer: 80 Minuten (keine Pause)

Pressestimmen

"Ein Kraftakt zweier fulminanter Darsteller, die in 80 pausenlosen Minuten dieser ‚Ansichten Europas‘ so einiges durchmachen müssen..."

Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 26.11.2025

"Im Zentrum steht der Versuch, mit Stefan Zweig in die Zeit zwischen den beiden großen Weltkriegen zurückzublicken – in die zunehmenden Unsicherheiten, die immer weiter um sich greifende Katastrophe und die Frage: ‚Was ist noch übrig von Europa?‘"

Antje Bonhage, radio3 (rbb), 26.11.2025