Pressestimmen
Die Darsteller sind immer nahe dran am Publikum. Man meint, das Rasierwasser des Barons zu riechen, wenn er – «gebadet, trainiert, mit Lavendelessig eingerieben» – in dunklen, fremden Gemächern auf Diebestour schleicht. [...] So vermischen sich an diesem Abend Fiktion und Realität, Kunst und Welt, Schein und Sein – tief und zauberisch in der Berliner Luft.
Durch das Zusammenspiel von besonderem Ort (Wann kann man schon mal die Räume des Savoys von innen sehen?), der absoluten Nähe zu den Auftretenden und der abwechslungsreichen Geschichte über die Bewohner eines vornehmen Hotels entsteht ein unheimlich spannender und ungewöhnlicher Theaterabend.
Die Vaganten Bühne in der Kantstraße hat das benachbarte Savoy-Hotel als perfekte Kulisse für die großen Dramen entdeckt. Und sie öffnet Türen. [...] Das Privattheater [spielt] „Menschen im Hotel“ in den Fluren und Suiten des Savoy.
Das Stück, veranstaltet von der Vagantenbühne, wird fast durchgehend im Savoy Hotel gespielt, praktikabel ist das Vorhaben, denn Schauspieler und Zuschauer müssen nur die Fasanenstraße überqueren, wenn sie vom Hotel ins Theater wechseln.