Pressestimmen
... überwiegend vertraut Rehm der Imaginationskraft, die in Sauters poetischer Prosa liegt – und ihren Spielerinnen, die „Schwemmholz“ ohne Pathos oder Schwulst, dafür klar und eindringlich beleben. „Wir hätten eine Flut gebraucht, etwas, das uns die Augen öffnet“, lautet so ein Satz, der in schöner Sachlichkeit nachhallt. […] Schwemmholz findet greifbare Bilder für das immer noch Unvorstellbare: eine brennende Welt.
Marie-Thérèse Fontheim, Natalie Mukherjee und Hannah von Peinen […] schaffen es, die Spannung über die gesamten fünfundsiebzig Minuten zu halten. […] Die drei Spielerinnen sind die eine Stimme und doch jede eine andere. Hören sich gegenseitig zu, lassen den anderen beiden Raum, fallen sich aber auch ins Wort, um dagegen zu halten, einen neuen Gedanken zu äußern oder eine andere Erinnerung aufleben zu lassen. Wie die innere Stimme, die wir alle in uns tragen.